Wohnungen

Sollen die Mieten in Stadtwohnungen an den Lohn gekoppelt werden?

FDP und SVP ärgern sich über die Zu-viel-Verdiener in den Stadtwohnungen. Wer mehr verdient, soll auch höhere Mieten bezahlen, so die Forderung.

Eine Stadt im Kaufrausch: 1,3 Milliarden Franken hat Zürich innert vier Jahren für Immobilien ausgegeben – SP und FDP fordern ein Umdenken

Erstmals hat die Stadt ausgewertet, was die Folgen ihrer Kaufoffensive auf dem Immobilienmarkt sind. Sie kommt zu überraschenden Erkenntnissen.

FDP will Mieten in städtischen Wohnungen erhöhen

Mieter:innen von städtischen Wohnungen, die zu viel verdienen, sollen entweder ausziehen, oder mehr Miete zahlen, fordert die FDP. Erst im Juni hatte sich das Stimmvolk gegen regelmässige Einkommenskontrollen bei gewissen preisgünstigen Wohnungen ausgesprochen.

Bürgerliche und Linke fordern mehr günstige, städtische Wohnungen – doch die Stadt bremst

Die Stadt Zürich verfügt über viel unbebautes Land. Sie hält die Grundstücke aber als Reserve frei. Das wollen Bürgerliche und Linke mit zwei Postulaten ändern.

Eine Auswertung zeigt: In Zürichs städtischen Wohnungen leben oft zu wenige Bewohner, und jeder fünfte Haushalt verdient mehr Geld als erlaubt

Wer in einer städtischen Wohnung lebt, muss strenge Vorgaben erfüllen – zumindest theoretisch. Die Bürgerlichen wollen die Regeln nun verschärfen.

Ein Zürcher Genossenschafter sagt über den Immobilienmarkt: «Viele wissen: Wenn du möglichst teuer verkaufen willst, musst du die Stadt einladen»

Auf dem Wohnungsmarkt konkurrieren Genossenschaften, die Stadt und ihre Stiftungen miteinander. Private Genossenschafter sagen: Das macht Wohnungen teurer.

In den günstigen Stadtwohnungen leben nur wenige Reiche – trotzdem wird gestritten

Zürich diskutiert gerade über eine Grundsatzfrage: Wie stark soll kontrolliert werden, wer in preisgünstigen Wohnungen lebt? Neue Zahlen zeigen grosse Unterschiede je nach Eigentumsform der Wohnung.

Politiker als Genossenschafter?

Kein Problem, solange der Sachverhalt klar und die Interessen offengelegt sind.

Doppelrolle der Zürcher Wohnchefin

Die Direktorin von Liegenschaften Stadt Zürich ist parallel bei einem Immobilieninvestor tätig. Verschiedene Parteien wollen, dass die Regierung handelt. Die FDP schlägt eine andere Lösung vor.

Mehr Wohnraum für Junge in Zürich

Ein neuer Jugendwohnkredit soll dem Wohnungsmangel in Zürich Abhilfe schaffen.

Wohnungskäufe

Der grüne Stadtzürcher Finanzminister Leupi warnt vor einem Schuldenberg – die Linke spricht trotzdem 600 Millionen Franken für neue Wohnungskäufe.

360 Millionen Franken für den Wohnbau​

Bündnis von links bis Mitte will dem Zürcher Regierungsrat ein Schnippchen schlagen.

360 Millionen für bezahlbaren Wohnraum

Zürcher Gemeinderat stellt sich gegen Carmen Walker Späh – AL findet ihr Vorgehen «schäbig».

Wohnungsnot in Zürich

«Planwirtschaft» – «Noch mehr kaufen»: Schlagabtausch zur Zürcher Wohnpolitik im Gemeinderat. Der neueste Bericht der Stadt zum gemeinnützigen Wohnungsbau sorgte im Stadtparlament für hitzige Diskussionen.

Preisgünstige Wohnungen

Für preisgünstige Wohnungen in der Stadt Zürich soll es nun doch Einkommenslimiten geben. Aber kontrolliert werden sie nur bei Mietantritt – das empört die Bürgerlichen. Die Linken sprechen von bürokratischem Mehraufwand, wenn Mieterinnen und Mieter zusätzlich kontrolliert werden müssten.

Städtische Wohnpolitik

Wer in Zürich günstig wohnen will, muss zur Lohnkontrolle, sagt das Parlament. Im Zürcher Stadtparlament will Links-Grün nun doch einen Einkommensdeckel bei preisgünstigen Wohnungen, aber nur zu Mietbeginn. Das letzte Wort könnte das Volk haben.